Jingle, jangle…

Ich habe von Ollemann das Okay erhalten, sein Jingle zu veröffentlichen, samt Trailer 😘

Dann nutze ich doch direkt Mal die Gelegenheit:

http://www.twitch.tv/ollemann11

Im Übrigen bastele ich gerade an einem neuen Track. Diesmal gibt es sogar eine Bridge, ich lerne also dazu.

Der Titel lautet „Sad face, happy face“ und die Lyrics gibt’s im Rohentwurf auch schon.

Aber hier erstmal das Instrumental:

Ansonsten habe ich Mittwoch endlich mein langersehntes Tattoo vom unfassbar guten Till Pulpanek gestochen bekommen:

Endlich sind beide Schultern künstlerisch verbunden!

Da meine Tattoos nie einfach nur Schmuck sind, sondern immer auch etwas für mich bedeuten, hier die Bedeutung zu diesem Stück:

Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich mit einer Angststörung und Depressionen zu tun und manchmal auch zu kämpfen habe.

In einer meiner ersten Therapie-Sitzungen sollte ich beschreiben, wie ich die Angst malen würde. Meine Antwort war, wie eine Efeu-Ranke, die mir den Hals zuschnürt und immer wieder kommt, egal wie oft ich sie löse. Meine Therapeutin eröffnete mir darauf hin, dass dieses Efeu ich selbst sei und dass es eine starke, beständige und kraftvolle Pflanze sei. Efeu ist widerstandsfähig und findet seinen Weg, wie Wasser. Daher die Efeu-Ranke.

Und was die Schmetterlinge betrifft, stehen sie für die vielen Male, die ich aus dem Kokon der Depression oder anderer unschöner Ereignisse herausgekrabbelt bin und feststellte, daß ich Flügel habe…bunt durch die Freundschaft und Liebe zu wunderbaren Menschen.

Niemand findet alleine aus der Dunkelheit, es ist immer jemand da, der ein Licht hält…😉

Noch mehr Mucke…

Ich hatte es euch ja bereits angedroht:
Wehe wenn ich losgelassen werde auf etwas, das Klänge erzeugen kann und wofür man nicht stundenlang repetitiv üben muss (weil, das ist laaaaaaangweilig!)

Ich habe also noch etwas gebastelt, wofür ich den Gesang dann nochmal neu aufgenommen habe, weil die erste Version einfach zu schlecht war. Die neue Version ist auch nicht mega, aber zumindest OK. Damit kann ich leben.

Und wer jetzt Angst hat, es wäre wieder so etwas in die Richtung ‚An Android’s Nightmare‘ (ein Alptraum, eine Schreckensgestalt), kann aufatmen. Das hier ist deutlich fröhlicher und heißt ‚To The Stars‘:

Bild von PhotoVision auf Pixabay

Falls der Text jemanden interessiert:

To The Stars
games
chatting
friendship
trust

to the stars
or to the dungeons below
to the light
or to the shadows we go

scoring high
and being covered in luck
desparate
and yelling out WTF?

it's all just fun and games
victory or going down in flames
don't be shy and get comfy here
Trolls are banned, so stay, don't fear

games
chatting
friendship
trust

'cause to the stars
or to the dungeons below
...

Und bevor ihr nun aus den Ohren blutet, gibt’s ein Stück ohne Gesang, das ich ‚Good Night‘ getauft habe. Und nein, es ist kein Schlaflied ;-).

Vielmehr gibt es so ein wenig das Gefühl wieder, das ich hatte, wenn mi hermanita Manoli und ich morgens um 4 von einer durchtanzten Nacht auf der Heimfahrt waren. Irgendwie todmüde und gleichzeitig noch Rhythmus und Party-Vibe im Hirn:

Wie ihr mittlerweile merkt, sind alle Stücke sehr kurz – unter zwei Minuten. Das liegt daran, dass ich erst noch für mich herausfinden muss, wie ich Bridge, Chorus, Verse und Co. baue und aufeinander abstimme. Es ist halt eher der Weg und der Spaß das Ziel – nicht der nächste Mega-Hit 😉