Rezept für eine glückliche Ehe – die Schweizer Formel
Soeben habe ich auf yahoo einen Artikel darüber gelesen, dass einige Schweizer “Wissenschaftler” untersucht haben, wie die Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Ehe aussehen.
Demnach sollte im optimalen Fall das erfolgreich bis-in-alle-Ewigkeit-zusammenlebende Doppel so aussehen: Beide sind gleicher Nationalität, er ist mindestens fünf Jahre älter als sie, und sie ist gebildeter als er. Cool, zwei von drei Punkten haben mein GöGa und ich erfüllt – gar nicht schlecht
!
Wobei man jetzt fragen müsste, welche Daten die Damen und Herren “Forscher” jetzt genau erfasst haben – bei der Bildung beispielsweise: Gilt da einfach der höhere Abschluss? Oder haben die auch das tatsächliche Bildungsniveau anhand eines Fragebogens/Tests erfasst? Denn, nur weil jemand kein Abi und lieber eine Lehre gemacht hat, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass er/sie noch nie was von Shakespeare gehört hat, Marie Curie für die Erfinderin eines in Deutschland beliebten Snacks mit Wurst und Louis Armstrong für den ersten Mann auf dem Mond hält!
Aber, gehen wir vom schlimmsten anzunehmenden Fall aus und die Studie erfolgte gemäß der Hauptdisziplin der FH für Wirtschaft eben nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, ist auch klar, warum die Formel so einfach ist, oder?
Denn ich will nicht wissen, wieviele Generationen von Psychologen, Philosophen und Soziologen schon versucht haben, die optimale Formel für dauerhaftes Eheglück zu finden und sehr viel komplexere Ratschläge für frisch-verliebte haben
Und ganz ehrlich – wenn ich den Artikel lese und mir die Schlussfolgerung anschaue, dann muss ich wohl von einer Betrachtung des Themas aus VWLer-Perspektive annehmen:
“Nach dem Wissenschaftlerteam, zu dem auch Forscher der Universitäten Lausanne und Genf gehörten, liegt die heutige Ehe- und Partnerschaftssituation deutlich unter dem «Optimum». Die Scheidungsrate könnte markant gesenkt werden, wenn sich Männer und Frauen geeignetere Partner suchten. Die Forscher spielten dies anhand ihres Modells theoretisch durch. Sie fanden für 68 Prozent der untersuchten Studienteilnehmer einen neuen Partner, mit dem die Scheidungsgefahr mathematisch gesehen tiefer lag. Insgesamt gäbe es laut der Studie 20 Prozent weniger Scheidungen, wenn die Paare auf diese Art zusammengestellt würden.”
Oder klingt das für euch irgendwie nach Liebe?
In diesem Sinne, euch allen einen schönen Valentsinstag morgen
(Es mag an der eher einfachen Aufbereitung der Originalmeldung durch den/die Onlineredakteur/in bei yahoo liegen, dass dort die Disziplin der “Forscher” nicht genauer benannt wird. Das ist aber der Grund, warum ich die Begriffe “Wissenschaftler”, “Forscher” in Anführungszeichen setze. Und nicht, weil ich die Wissenschaftlichkeit der Studie anzweifle. Der Verweis auf die FH für Wirtschaft bedeutet nicht zwangsläufig, dass das eine Studie rein unter VWL-Blickpunkten ist – da gibt es sicherlich auch den ein oder anderen Soziologen und/oder ABO-Psychologen
)
Ela sagte,
13. Februar 2010 um 15:18
Juchu bis auf die Sache mit der Bildung kriegen wir das auch hin! Ich bin dafür praktischer veranlagt, das muss auch was wert sein!;D
Ela sagte,
13. Februar 2010 um 15:18
WordPress mag mich nicht….
Sachmet Nimhr sagte,
14. Februar 2010 um 10:53
Hallo, Du armes krankes Würmchen!
WordPress mag Dich wohl und hat mir brav Deine Kommentare zur Freigabe gemailt!
Siehste? Alles wird gut *trösteknuddel*
Wedding Blogger » Blog Archive » Glückwünsche zum … sagte,
12. März 2010 um 14:53
[...] Man wünscht sich nicht nur zu persönlichen Anlässen wie Geburtstag oder Namenstag, Hochzeit oder bestandener Prüfung Glück, sondern auch zu sehr vielen allgemeinen Feiertagen ist es [...]